Wanderguide

Wandern ab München

Eigene Runde planen
Hölzernes Bootshaus auf Pfählen im Ammersee mit Steg und weiteren Bootshäusern, am Horizont eine schneebedeckte Alpenkette

Vom Münchner Hauptbahnhof bis ins Isartal brauchst du 16 Minuten, bis zum Bahnhof Tegernsee am Fuß der Neureuth gut eine Stunde. Vor einem Wandertag steht deshalb weniger die Frage, wo es am schönsten ist, als die, wie viel vom Tag du im Zug verbringen willst und was du dafür bekommst. Dieser Guide ordnet vier Ziele nach der Fahrzeit mit Bahn und Bus: das Isartal am Stadtrand, den Ammersee, den Tegernsee und den Kochelsee. Zu jedem stellen wir einen beschriebenen Rundweg vor, der am Bahnhof beginnt, und haben nachgemessen, wie viel offene Landschaft, steiles Gelände, Wasser und Straße er dir bietet.

Welche Seite der Gegend passt zu dir?

Blick von der Großhesseloher Brücke nach Süden auf die Isar mit Stauwehr und gelbem Wehrhaus, Kiesbänken, Wiesen, einem Uferweg und bewaldeten Talhängen
Die Isar und das Stauwehr Großhesselohe, von der Großhesseloher Brücke aus gesehen

Isartal und Perlacher Forst: 16 Minuten mit der S7

An der Haltestelle Großhesselohe Isartalbahnhof steigst du aus und stehst wenige Minuten später auf der Großhesseloher Brücke. Seit 1857 quert hier die Eisenbahn Isar und Werkkanal; unter den Gleisen der heutigen Brücke verläuft ein Fuß- und Radweg, oben fahren die Züge ins Oberland. Östlich beginnt der Perlacher Forst, gut 13 Quadratkilometer Staatswald, dessen Wege ein Raster fast gleich großer Quadrate bilden. Mittendrin liegt der Perlacher Mugl: 1970 wurde ein Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg mit Aushub vom Autobahnbau überschüttet, seither reicht von dem 27 Meter hohen Hügel der Blick bis zum Alpenhauptkamm. Im Süden thront die spätmittelalterliche Burg Grünwald über dem Fluss.

Für den langen Tag mit der kürzesten Anfahrt: Hier passt auch die längste Runde dieses Guides, Wald begleitet dich auf über 80 Prozent des Weges.

Ganz still wird es nicht: Auf einem Viertel der Runde liegt eine Straße nicht weiter als 30 Meter weg, vor allem in Großhesselohe und zwischen Wörnbrunn und Grünwald.

Großhesselohe Isartalbahnhof (S7)

Die S7 Richtung Wolfratshausen braucht ab Hauptbahnhof 16 Minuten und fährt samstags alle 20 Minuten. Die für Oktober und November 2026 angekündigten S7-Bauarbeiten fallen alle in den späten Abend oder die Nacht.

Ab Großhesselohe Isartalbahnhof (S7) planen Geprüft am 29.09.2026
Kloster Andechs mit dem Zwiebelturm der Wallfahrtskirche auf dem Heiligen Berg, davor eine Wiese mit blühendem Löwenzahn
Kloster Andechs auf dem Heiligen Berg im Frühling

Ammersee und Heiliger Berg: 51 Minuten mit der S8

Die S8 endet in Herrsching am Ostufer des Ammersees, mit rund 47 Quadratkilometern der drittgrößte Voralpensee Bayerns. Knapp drei Kilometer südöstlich thront Kloster Andechs, der „Heilige Berg“ und nach Altötting und Vierzehnheiligen der drittgrößte Wallfahrtsort Bayerns. Die Kirche entstand 1423 bis 1427, ab 1751 wurde sie im Rokokostil ausgestaltet; gebraut wird bis heute im Kloster. Das Bräustüberl sieht sich als Pilgergaststätte, deine eigene Brotzeit darfst du dort auspacken. Zurück zum See führt das Kiental, eine bis zu 70 Meter tief eingeschnittene Nagelfluhschlucht.

Für den halben Tag mit Ziel: Die kürzeste Runde führt zu Kirche und Bräustüberl, und über die halbe Strecke hinweg ist Wasser nah, vor allem der Kienbach.

Die Runde quert Herrsching, Erling und den Klosterberg: Die Hälfte des Weges verläuft neben einer Straße, mehr als auf jeder anderen Tour hier. Das Kiental teilst du mit Radfahrern.

Bahnhof Herrsching (S8)

Endstation der S8: ab Hauptbahnhof 51 Minuten, alle 20 Minuten. Vom 23. Oktober bis 2. November und vom 6. bis 9. November 2026 fährt die S8 zwischen Pasing und Harthaus nicht, Busse übernehmen; für den ersten Zeitraum zeigt die MVV-Auskunft rund 75 statt 51 Minuten.

Ab Bahnhof Herrsching (S8) planen Geprüft am 29.09.2026
Blühende Wiese mit Löwenzahn vor dem Tegernsee, am anderen Ufer Orte und bewaldete Berge unter dunklen, aufreißenden Wolken
Der Tegernsee mit den Bergen der Bayerischen Voralpen

Tegernsee und Neureuth: 67 Minuten mit der BRB

Die Züge der Bayerischen Regiobahn enden in Tegernsee, und vom Bahnhof geht es gleich bergauf. Die 1.264 Meter hohe Neureuth zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Münchner; ihr Gipfelhaus wurde 1895 eröffnet und gehört seit 1964 der Stadt Tegernsee. Von dort zieht der Prinzenweg über die 1.335 Meter hohe Gindelalmschneid zum Schliersee, benannt nach Karl von Bayern, der im Tegernseer Tal hohes Ansehen genoss. Der See gilt als einer der saubersten Bayerns, weil schon in den 1960er-Jahren eine Ringkanalisation um ihn entstand.

Für einen echten Bergtag: Fast die Hälfte der Almenrunde ist steil, und oben schaust du über den Schliersee bis zum Wendelstein.

Allein bist du hier selten: An Wochenenden und Feiertagen nimmt der Berggasthof keine Tischreservierungen an. Wer mit dem Auto anreist, erwartet an schönen Wochenenden laut dem Haus lange Staus auf der B 318.

Bahnhof Tegernsee (BRB)

Endstation der BRB aus München: 67 bis 70 Minuten, samstags zweimal pro Stunde. Vom 5. bis 17. Oktober 2026 fahren zwischen Schaftlach und Tegernsee Busse statt Züge; die MVV-Auskunft rechnet dann mit 81 bis 88 Minuten.

Ab Bahnhof Tegernsee (BRB) planen Geprüft am 29.09.2026
Tiefblick vom Jochberg auf den Kochelsee und die flachen grünen Wiesen des Loisach-Kochelsee-Moors, dahinter das hügelige Voralpenland
Kochelsee und Loisach-Kochelsee-Moor vom Jochberg aus

Kochelsee und Walchensee: 70 bis 100 Minuten mit RB66 und Bus

Der Kochelsee liegt genau an der Kante: Im Süden rahmen ihn Berge, im Norden grenzen die Loisach-Kochelsee-Moore an, 3.600 Hektar Nieder- und Hochmoor unter Naturschutz. Mehr als 200 Vogelarten sind dort nachgewiesen, darunter Großer Brachvogel, Bekassine und Kiebitz. Seit rund 1.000 Jahren machen die Klöster Benediktbeuern und Schlehdorf das Moor nutzbar, so entstanden artenreiche Streuwiesen. Am Südende des Sees stürzt das Wasser des Walchensees 201 Meter tief durch die Rohre des Walchenseekraftwerks, das 1924 in Betrieb ging.

Für Weite und Wasser vor Bergkulisse: Zwei Drittel der Moorrunde säumt offene Landschaft, fast drei Viertel liegen nah am Wasser, steil ist so gut wie nichts.

Für eine ebene Runde ist die Anfahrt lang, und die RB66 fährt nur einmal pro Stunde. In die Berge kommst du erst mit dem Bus 328 zum Walchensee und der Herzogstandbahn, dann bist du je Richtung rund 100 Minuten unterwegs.

Bahnhof Kochel (RB66)

Die RB66 fährt stündlich ohne Umstieg ab Hauptbahnhof und braucht 66 bis 70 Minuten; der Bus 328 erreicht die Talstation der Herzogstandbahn am Walchensee in 21 Minuten. Für den 23. Oktober bis 23. November 2026 kündigt die DB Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr auch im Regionalverkehr an; vom 24. Oktober bis 8. November zeigte die MVV-Auskunft 98 bis 135 Minuten bis Kochel.

Ab Bahnhof Kochel (RB66) planen Geprüft am 29.09.2026

Vier Rundwege ab dem Bahnsteig

Jede Runde beginnt und endet an einem Bahnhof. Länge, Aufstieg, Gehzeit und Schwierigkeit geben wir so wieder, wie die Anbieter sie veröffentlichen. Die eingezeichnete Linie hat HikePick aus OpenStreetMap-Wegen nachgebaut, mindestens 80 Prozent davon decken sich mit dem Original. Unterwegs gelten die Beschreibung des Anbieters und die Schilder am Weg.

  1. Rundweg · leicht

    Durch den Perlacher Forst zur Burg Grünwald und durchs Isartal zurück

    Länge
    19,44 km
    Gehzeit
    4:41 Std.

    Die Runde des GPS Wanderatlas dreht zuerst eine kleine Schleife durch Großhesselohe und quert dann auf der Großhesseloher Brücke das Tal. Über die Hochleite geht es in den Perlacher Forst, nach etwa fünf Kilometern auf den Mugl und über den Hartmannstern zum Forsthaus Wörnbrunn mit Wirtschaft und Damwildgehege. Hinter Grünwald und seiner Burg folgt der Weg rund fünf Kilometer der Isar, dann bringt dich die Brücke zurück. Die 304 Höhenmeter des Anbieters übernehmen wir nicht: Er beschreibt die Landschaft selbst als flach und eben, und die Runde bleibt zwischen 533 und 604 Metern.

    Start · S-Bahnhof Großhesselohe Isartalbahnhof

    S7 bis Großhesselohe Isartalbahnhof. Schilder hat die Runde keine; der Anbieter rät, ein GPS-Gerät mitzunehmen.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  2. Rundweg · einfach

    Route 38: Rundweg von Herrsching zum Kloster Andechs

    Länge
    9,6 km
    Aufstieg
    202 m
    Gehzeit
    1:55 Std.

    Die Route 38 der Region StarnbergAmmersee startet am Herrschinger Bahnhof von 1902. Unterhalb der Barockkirche St. Martin steigt sie zur Leitenhöhe über dem Hörndl; Wiesen und Waldwege wechseln, dazwischen öffnet sich der Blick auf See und Alpenkette. Über Erling erreichst du das Kloster, zur Abkürzung dienen die etwas steilen Treppen am Ende. Zurück geht es durchs Kiental. Die Variante 38a folgt anfangs der Seepromenade und biegt erst an der Strittholzstraße nach Erling ab.

    Start · Bahnhof Herrsching

    Endstation der S8, Parkplätze am Bahnhof. Im Kiental folgst du den Schildern von König-Ludwig-Weg oder Jakobsweg.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  3. Rundweg · mittel (T1)

    Almenrunde über Neureuth, Gindelalmschneid und Kreuzbergalm

    Länge
    13,1 km
    Aufstieg
    630 m
    Gehzeit
    4:30 Std.

    Die Runde von alpenvereinaktiv.com steigt vom Bahnhof Tegernsee über die Klosterwachtstraße und einen Pfad durch lichten Wald zum Sommerweg und weiter zum Berggasthof Neureuth. Auf dem Forstweg Richtung Gindelalm lässt sie die Alm links liegen und führt kurz und steil auf die Gindelalmschneid, mit Blick auf Schliersee, Wendelstein und Alpenhauptkamm. Zurück geht es über die Kreuzbergalm und den Prinzenweg.

    Start · Bahnhof Tegernsee

    Endstation der BRB. Aufwärts gilt die Beschilderung „Neureuth über Bayernweg“, später „Neureuth über Sommerweg“, abwärts „Tegernsee über Kreuzbergalm und Alpbachtal“.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  4. Rundweg · leicht

    Leichter Rundweg durch das Loisach-Kochelsee-Moor

    Länge
    9 km
    Aufstieg
    14 m
    Gehzeit
    2:30 Std.

    Die Loisach-Moosrunde der Tourist-Information Kochel führt vom Bahnhof über Friedzaunweg und Alte Schmiedgasse aus dem Ort und dann eben am Bahngleis und am Moorrand entlang. Hinter dem Weiler Ort biegt sie zum Einödhof Brunnenbach ab und erreicht die Loisach, deren Ufer sie bis zur Loisachbrücke in Kochel folgt. Von den Bänken am Fluss siehst du Jochberg, Herzogstand und Heimgarten, das sogenannte Wasserschloss über dem Kraftwerk und das Kloster Schlehdorf.

    Start · Tourist-Information am Bahnhof Kochel

    Mit der RB66 bis Kochel; am Bahnhof gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026

Weite, Steilheit, Wasser, Straße: die vier Runden nachgemessen

Offene Landschaft

Anteil der Runde, an dem Wiese, Acker, Weide oder Heide nicht mehr als 50 Meter entfernt liegen.

  • Isartal (16 Min.)20 %
  • Ammersee (51 Min.)26 %
  • Tegernsee (67 Min.)37 %
  • Kochel (69 Min.)68 %

Steile Abschnitte

Anteil mit mindestens 8 Prozent mittlerer oder 12 Prozent höchster Steigung, bergauf wie bergab.

  • Isartal (16 Min.)17 %
  • Ammersee (51 Min.)28 %
  • Tegernsee (67 Min.)48 %
  • Kochel (69 Min.)3 %

Wasser in der Nähe

Anteil, auf dem See, Fluss, Bach oder Graben nicht mehr als 100 Meter entfernt sind.

  • Isartal (16 Min.)28 %
  • Ammersee (51 Min.)58 %
  • Tegernsee (67 Min.)39 %
  • Kochel (69 Min.)73 %

Straße nebenan

Anteil, auf dem im Abstand bis 30 Meter eine Autostraße verläuft; Wohnstraßen zählen mit.

  • Isartal (16 Min.)25 %
  • Ammersee (51 Min.)51 %
  • Tegernsee (67 Min.)15 %
  • Kochel (69 Min.)21 %
Datengrundlage ansehen
Weite, Steilheit, Wasser, Straße: die vier Runden nachgemessen
Was dir wichtig istIsartal (16 Min.)Ammersee (51 Min.)Tegernsee (67 Min.)Kochel (69 Min.)
Offene LandschaftAnteil der Runde, an dem Wiese, Acker, Weide oder Heide nicht mehr als 50 Meter entfernt liegen.20 %

Der niedrigste Wert: Die Runde bleibt meist im Forst.

26 %

Wiesen vor allem an der Leitenhöhe.

37 %

Almflächen an Neureuth, Gindelalmschneid und Kreuzbergalm.

68 %

Der höchste Wert: Streuwiesen und Weiden im Moor.

Steile AbschnitteAnteil mit mindestens 8 Prozent mittlerer oder 12 Prozent höchster Steigung, bergauf wie bergab.17 %

Fast alles davon am Weg unter den Isar-Hochufern, wo das Modell die Steigung vermutlich überschätzt.

28 %

Anstieg zur Leitenhöhe und Abstieg durchs Kiental.

48 %

Der höchste Wert: Auf- und Abstieg sind fast durchgehend steil.

3 %

Praktisch eben.

Wasser in der NäheAnteil, auf dem See, Fluss, Bach oder Graben nicht mehr als 100 Meter entfernt sind.28 %

Die Isar begleitet vor allem das letzte Drittel.

58 %

Der Kienbach begleitet den Rückweg.

39 %

Bäche vor allem im Alpbachtal auf dem Rückweg.

73 %

Loisach, Bäche und Gräben fast auf der ganzen Runde.

Straße nebenanAnteil, auf dem im Abstand bis 30 Meter eine Autostraße verläuft; Wohnstraßen zählen mit.25 %

Straßen in Großhesselohe und zwischen Wörnbrunn und Grünwald.

51 %

Der höchste Wert: Herrsching, Erling und der Klosterberg.

15 %

Straßen nur zu Beginn und am Ende in Tegernsee.

21 %

Straßen nur im Ort Kochel.

Stand 29. September 2026, gemessen entlang unserer Linien, die sich zu 81 bis 97 Prozent mit den Routen der Anbieter decken. Die Minuten hinter den Namen sind die Fahrzeit ab Hauptbahnhof.

Im Herbst: Licht, Almen, Bahnen

In München geht die Sonne am 15. Oktober um 18:25 Uhr unter, am 15. November schon um 16:35 Uhr. Für die Almenrunde mit viereinhalb Stunden Gehzeit heißt das im November: Mit dem Zug um 8:02 Uhr bist du um 9:09 Uhr in Tegernsee und ohne Pause gegen 13:40 Uhr zurück, mit einer Stunde Einkehr knapp zwei Stunden vor Sonnenuntergang.

Der Alpenverein weist darauf hin, dass sich der erste Schnee an Nordhängen oft hält und schattige Wege im Spätjahr nass und rutschig sind; er rät dann auch auf kleinen Touren zu robusten Bergstiefeln statt leichter Zustiegsschuhe. Das gilt vor allem für die Almenrunde bis 1.335 Meter und den Abstieg durchs Kiental.

Die Kreuzbergalm ist nur in der Almsaison von Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, die nahe Gindelalm 2 schließt 2026 nach dem 19. Oktober. Der Berggasthof Neureuth öffnet dienstags bis sonntags ab 8:30 Uhr, macht vom 30. November bis 25. Dezember 2026 Betriebsurlaub und nimmt nur Bargeld. Das Andechser Bräustüberl hat täglich bis 20 Uhr geöffnet.

Die Herzogstandbahn am Walchensee fährt derzeit täglich von 9 bis 17 Uhr bergauf, letzte Talfahrt 17:15 Uhr; das Berggasthaus oben hat dienstags Ruhetag. Alle Zeiten: Stand 29. September 2026.

Woher die Prozentwerte stammen

Offene Landschaft, Isartal (16 Min.)
20 %
Offene Landschaft, Kochel (69 Min.)
68 %
Steile Abschnitte, Tegernsee (67 Min.)
48 %
Straße nebenan, Ammersee (51 Min.)
51 %

Mit der Fahrzeit wächst die Weite: Im Isartal führt ein Fünftel der Strecke an offener Landschaft vorbei, am Ammersee ein Viertel, am Tegernsee gut ein Drittel und im Kochelseemoor zwei Drittel. Steil wird es vor allem auf der Almenrunde, die Moorrunde bleibt fast eben. Die meiste Straße liegt ausgerechnet auf dem Weg zum Kloster Andechs, weil er durch Herrsching und Erling führt.

Das Geländemodell misst im Wald die Baumkronen und rechnet in 30-Meter-Zellen, an Hochufern und Schluchten wie dem Kiental fällt der Anteil steiler Abschnitte deshalb eher zu hoch aus. Vier Runden stehen nicht für ganze Regionen. Die Zahlen für Aufstieg und Gehzeit bei den Touren kommen von den Anbietern, nicht aus unserer Messung.

Stichprobe, Messwerte und Methodik ansehen

Für diese Messung haben wir am 29. September 2026 jede Route auf dem HikePick-Wegenetz aus OpenStreetMap nachgebaut, gestützt auf höchstens sieben Zwischenpunkte, und das Ergebnis mit der Originalroute verglichen. Entlang der Linie zählen wir, ob im Umkreis von 50 Metern offene Flächen, von 100 Metern ein Gewässer und von 30 Metern eine Straße vorkommen; die Steigung liefert unser Geländemodell.

Vier Rundwege, nachgezeichnet am 29. September 2026. Anteil unserer Linie auf der Route des Anbieters und Anteil der Route, den unsere Linie abdeckt: Isartal 90 und 81 Prozent, Ammersee 91 und 91, Tegernsee 93 und 90, Kochel 97 und 97 Prozent.

Die kleine Schleife durch Großhesselohe zu Beginn der Isartal-Runde fehlt in unserer Linie; sie ist deshalb gut einen Kilometer kürzer als beim Anbieter.

Landschaft, Gewässer und Straßen stammen aus OpenStreetMap, die Steigung aus dem Geländemodell Copernicus DEM GLO-30. Schilder, Wegzustand und geöffnete Hütten erfasst die Messung nicht.

4 modellierte Routen · Stand 29.09.2026 · Methode tools/content/pilots/muenchen-guide.mjs (POST /api/tours/plan) · Datensatz de-2026-08-30-10km-v1

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Gehzeit

Ab Großhesselohe Isartalbahnhof (S7)2 Std. Gehzeit · Wünsche im nächsten Schritt

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Quellen