Wanderguide

Wandern in der Sächsischen Schweiz

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Blick vom Gratweg der Schrammsteine über weiten grünen Wald zu den Felswänden der Affensteine, am rechten Rand Kiefernzweige, darüber Sommerhimmel mit Wolken

Die Sächsische Schweiz ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges, rund 40 Kilometer südöstlich von Dresden: Felsriffe, Tafelberge und enge Gründe zu beiden Seiten der Elbe, im Kern ein 93,5 Quadratkilometer großer Nationalpark. Am vollsten ist es an der Bastei mit etwa 1,5 Millionen Besuchen im Jahr, und an Wochenenden sind die Wanderparkplätze schnell belegt. Hier findest du vier Gegenden mit ihrer Anreise ohne Auto und einem Weg abseits des größten Trubels, die Regeln und Sperrungen im Herbst 2026, vier offizielle Rundwege und unsere Messung, wie viel Treppe und Naturweg jede Runde hat.

Welche Seite der Gegend passt zu dir?

Was im Nationalpark gilt und was im Herbst 2026 gesperrt ist

Im ganzen Nationalpark bleibst du auf den Wegen. In der Kernzone, zu der die Felsen um die Bastei, das Polenztal und das Gebiet um Großen Winterberg und Großen Zschand gehören, sind nur markierte oder ausgeschilderte Wege erlaubt; Schilder zeigen, wo sie beginnt. Ein grünes Dreieck auf grauem Grund markiert einen Bergpfad, der Trittsicherheit verlangt, ein schwarzes Dreieck auf weißem Grund nur einen Zustieg für Kletterer, ein schwarzes Kreuz einen gesperrten Weg. Verstöße können ein Bußgeld kosten.

Hunde gehören überall im Nationalpark an die Leine, über Eisenleitern und Gitterstufen kommen sie meist nicht mit. Zelten und Übernachten im Auto sind verboten; in den 58 gekennzeichneten Boofen, Schlafplätzen unter Felsüberhängen, dürfen nur Kletterer übernachten, und nur vom 16. Juni bis 31. Januar. Rauchen und jedes Feuer, auch ein Campingkocher, sind verboten; Lagerfeuer sind nur an den ausgewiesenen Feuerstellen erlaubt.

Stand 29. September 2026: Nach einem schweren Sturm am 31. Juli ist der Wald zwischen Rathen und Hohnstein teilweise gesperrt. Basteiweg, Basteibrücke, Bastei- und Ferdinandaussicht sind wieder frei, ebenso Schwedenlöcher, oberer Amselgrund und Polenztal. Gesperrt bleiben der Amselsee, der Amselgrund zwischen Rathen und dem Abzweig Schwedenlöcher, Pionier-, Knoten- und Füllhölzelweg und, solange Hubschrauber Schadholz ausfliegen, der Gamrig. Die Felsenburg Neurathen ist seit September 2023 geschlossen. Den aktuellen Stand zeigt der Wegeservice der Nationalparkverwaltung.

Beim bisher größten Waldbrand der Sächsischen Schweiz verbrannten im Sommer 2022 am Großen Winterberg etwa 105 Hektar Wald im Nationalpark. Seit Ende August 2022 ist das Gebiet wieder offen, und keine der aktuellen Sperrungen geht auf den Brand zurück. Unpassierbar sind dagegen Wege, auf die abgestorbene Fichten zu stürzen drohen: ein Stück des Bergsteigs von Schmilka zum Großen Winterberg, das du über Erlsgrund und Winterbergstraße umgehst, und drei Bergpfade im Kleinen Zschand.

Die Felstürme der Bastei über gelb und orange gefärbtem Herbstwald, von unten aus Kurort Rathen gesehen
Die Bastei im Herbst, von Kurort Rathen aus gesehen

Bastei und Rathen: der berühmte Blick, erreicht durch stille Gründe

Von der Bastei, 305 Meter hoch, fällt das Felsriff rund 190 Meter zur Elbe ab. Die Basteibrücke aus Sandstein steht seit 1851, daneben ragt seit Februar 2023 eine Plattform für 140 Menschen über den Abgrund. Mit etwa 1,5 Millionen Besuchen im Jahr ist kein Punkt in einem deutschen Nationalpark dichter besucht, und der Bus 237 fährt täglich bis zur Bastei.

Die Aussicht teilst du fast immer, den Aufstieg nicht unbedingt: Von Stadt Wehlen führen Wehlener Grund, Zscherregrund und Höllengrund zwischen fast senkrechten Wänden bergauf, laut Nationalparkverwaltung der stille Höhepunkt ihrer Bastei-Runde.

An Wochenenden, Feiertagen und im Sommer drängt es sich auf der Brücke. Von Rathen aus ist nach dem Julisturm nur der Basteiweg frei.

Bahnhof Kurort Rathen (S1)

Hier hält die S1 aus Dresden. Die Fähre hinüber in den Ort hat einen eigenen Tarif, VVO-Fahrscheine und Deutschlandticket gelten nicht. Die stillere Route beginnt eine Station früher in Stadt Wehlen, siehe den ersten Rundweg.

Ab Bahnhof Kurort Rathen (S1) planen Geprüft am 29.09.2026
Zerklüftete Sandsteintürme der Schrammsteine über dichtem Wald, rechts der einzeln stehende Falkenstein, am Horizont Felder, ein Dorf und der Lilienstein
Torsteine und Falkenstein von der Schrammsteinaussicht

Schrammsteine: über Stiegen und Leitern auf den Grat

Östlich von Bad Schandau zieht sich die Kette der Schrammsteine mit rund 80 Felsgipfeln hin, der höchste ist der Hohe Torstein mit 425 Metern. Zur Schrammsteinaussicht auf 417 Metern steigst du über Treppen und Eisenleitern. Der Wildschützensteig, eine gesicherte Stiege durch eine feuchte Schlucht, ist nur im Aufstieg erlaubt; hinunter geht es über Jägersteig oder Mittelwinkel.

Hier steigst du über Stufen und Leitern mitten durch den Fels, statt ihn nur von unten anzusehen: Auf unserer Runde liegen 15 Prozent der Strecke auf Treppen, auf den drei anderen nur 3 bis 4 Prozent.

Aussicht und Gratweg sind viel besucht. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Pflicht, Hunde bleiben besser zu Hause, und nasser Sandstein ist rutschig.

Haltestelle Schrammsteinbaude (Bus 252)

Die Buslinie 252 von Bad Schandau erschließt die Schrammsteine. Ab dieser Haltestelle ist die Runde ohne den Abstecher über Ostrau rund fünf Kilometer lang.

Ab Haltestelle Schrammsteinbaude (Bus 252) planen Geprüft am 29.09.2026
Der flache Tafelberg Pfaffenstein mit seinem Felskranz über weitem Wald in ersten Herbstfarben, am Horizont weitere Höhenzüge
Der Pfaffenstein mit seinem Felskranz über herbstlichem Wald

Tafelberge links der Elbe: Gohrisch, Papststein, Pfaffenstein

Links der Elbe stehen die Tafelberge einzeln auf einer Hochebene: der Gohrisch mit 448 Metern, daneben der Papststein mit 451 Metern und Bergwirtschaft, weiter westlich der Pfaffenstein mit der 43 Meter hohen Barbarine, an der seit 1975 niemand mehr klettern darf. Hinauf führen nur Fußwege, oft über Stufen und durch Felsspalten, auf den Pfaffenstein etwa das Nadelöhr mit rund 570 Stufen und Leitern. Gegenüber steht der Lilienstein, der einzige Tafelberg rechts der Elbe.

Die Hochebene gehört zum Landschaftsschutzgebiet, nicht zum Nationalpark, und öffnet Blicke zum Lilienstein. Unsere Gohrisch-Runde führt auf 61 Prozent der Strecke an Feldern und Wiesen entlang.

Gohrisch, Papststein und Pfaffenstein liegen nicht an der S-Bahn, auf die Hochebene bringt dich der Bus. Auf dem Pfaffenstein, einem Naturschutzgebiet, darfst du die markierten Wege nicht verlassen; Nadelöhr und Klammweg sind nichts für Hunde.

Bahnhof Königstein (S1)

Hier hält die S1. Die Buslinie 244 fährt von Königstein über Kurort Gohrisch nach Cunnersdorf, und die Fähre setzt nach Halbestadt über, zum Weg auf den Lilienstein.

Ab Bahnhof Königstein (S1) planen Geprüft am 29.09.2026
Gelb-weißer Triebwagen Nummer 3 der Kirnitzschtalbahn mit der Zielanzeige Bad Schandau an einer gepflasterten Haltestelle neben der Straße, dahinter bewaldete Hänge
Wagen 3 der Kirnitzschtalbahn an einer Haltestelle im Tal

Kirnitzschtal: mit der Straßenbahn in die Hintere Sächsische Schweiz

Seit 1898 fährt die Kirnitzschtalbahn knapp acht Kilometer vom Kurpark in Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Darüber liegt der Kuhstall, nach dem Prebischtor das zweitgrößte Felsentor des Elbsandsteingebirges, 11 Meter hoch und 17 Meter breit. Weiter talaufwärts an der Buschmühle trug der Arnstein im Mittelalter eine Felsenburg, und am Kleinstein öffnet sich ein zehn Meter hohes Felsentor.

Wenn dir der Kuhstall zu belebt ist, bringt dich der Bus weiter talaufwärts zur Buschmühle. Unsere Runde über Arnstein und Kleinstein verläuft zu 84 Prozent auf Pfaden und Waldwegen ohne Asphalt.

Bis zum 1. November 2026 fährt die Bahn alle 30 Minuten, danach alle 70; sie hat einen Sondertarif, das Deutschlandticket gilt. Der Wanderparkplatz Neumannmühle ist wegen Bauarbeiten gesperrt.

Bad Schandau, Kurpark (Kirnitzschtalbahn)

Hier beginnt die Straßenbahn. Die Buslinie 241 fährt von Bad Schandau das Tal hinauf bis Hinterhermsdorf und hält auch an der Buschmühle.

Ab Bad Schandau, Kurpark (Kirnitzschtalbahn) planen Geprüft am 29.09.2026

Vier offizielle Rundwege, einer je Gegend

Alle vier Touren stammen aus dem Tourenportal des Tourismusverbands, drei davon hat die Nationalparkverwaltung verfasst. Kilometer, Höhenmeter, Gehzeit und Einstufung stammen vom Verband. Eingezeichnet ist unser Nachbau auf dem HikePick-Wegenetz; bei der Bastei-Runde setzt er erst am Fähranleger in Stadt Wehlen ein.

  1. Rundweg · mittel

    Von Wehlen zur berühmtesten Brücke Deutschlands – die Bastei

    Länge
    10,76 km
    Aufstieg
    433 m
    Gehzeit
    3:35 Std.

    Vom Markt in Stadt Wehlen steigst du mit dem Malerweg zur Burgruine hinauf und folgst dann dem roten Punkt in den Wehlener Grund. Durch den Zscherregrund, wo ein eiszeitlicher Strudeltopf am Weg liegt, und den Höllengrund erreichst du den Steinernen Tisch, den August der Starke für ein Jagdmahl aufstellen ließ, und über den Fremdenweg die Bastei. Zurück führt der Malerweg durch den Schwarzberggrund.

    Start · Stadt Wehlen, Fähranleger am Markt

    Mit der S1 bis Stadt Wehlen, dann mit der Fähre über die Elbe; sie fährt tagsüber etwa alle zehn Minuten, VVO-Tarif und Deutschlandticket gelten. Gebührenpflichtiger Parkplatz am Anleger auf der Stadtseite. Markierung: Malerweg, ab dem Wehlener Grund roter Punkt.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  2. Rundweg · mittel

    Über den Wildschützensteig zur Schrammsteinaussicht

    Länge
    9,07 km
    Aufstieg
    313 m
    Gehzeit
    3:30 Std.

    Vom Kurpark in Ostrau führt der Emmabankweg durch alten Laubwald zu einem Blick über den Zahnsgrund. Treppen leiten durch das Klüftel hinab, jenseits der Straße steigt der enge Lattengrund an. Hinter dem Großen Schrammtor bringen dich Metalltreppen, Leitern und Holzbohlen des Wildschützensteigs fast bis zur Aussicht. Abwärts nimmst du die Leitern des Mittelwinkels, dann Schießgrund und Zschiehädelweg.

    Start · Ostrau, Haltestelle Zur Falkensteinklinik

    Bus 252 ab Bad Schandau Richtung Schmilka, gebührenpflichtige Parkplätze vor dem Ortseingang. Markierung: grüner Punkt, im Lattengrund blauer Strich. Den Wildschützensteig darfst du nur hinaufgehen; wer die Runde umdreht, steigt über den Jägersteig ab.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  3. Rundweg · mittel

    Die Falkenschlucht und andere Überraschungen rund um den Gohrisch

    Länge
    9,09 km
    Aufstieg
    227 m
    Gehzeit
    2:40 Std.

    Vom Kurort Gohrisch folgst du dem gelben Punkt durch den Stillen Grund zu Onkel Pauls Bank mit Blick zum Lilienstein. Am Fuß des Gohrisch wählst du zwischen der engen Falkenschlucht und dem Malerweg; oben warten Wetterfahnen- und Pavillonaussicht. Nach dem Ostabstieg passierst du den Specksteinstollen, ein Winterquartier für Fledermäuse, und kehrst über Alte Jäke und Folgenfelder zurück.

    Start · Kurort Gohrisch, Parkplatz Neue Hauptstraße

    Wanderbus 244 vom Nationalparkbahnhof Bad Schandau oder ab Königstein bis Gohrisch Parkplatz; der Wanderparkplatz hat etwa 20 gebührenpflichtige Plätze. Markierung: gelber Punkt, am Berg Malerweg. Mit Hund umgehst du den Gipfel auf dem Rundweg zum Sattel.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  4. Rundweg · mittel

    Auf den Spuren der Raubritter im Kirnitzschtal

    Länge
    8,85 km
    Aufstieg
    322 m
    Gehzeit
    3:05 Std.

    Gegenüber der Buschmühle steigt der Weg steil zum Arnstein an, dem Ottendorfer Raubschloss. Spuren der hölzernen Burg, Felszeichnungen und eine tiefe Zisterne erinnern an die Besatzung, die im Mittelalter Handelswege überfiel. Über die Aussicht Tägers Wonne geht es auf dem Räumichtweg an Feldern entlang, dann mit dem roten Strich zum Kleinstein, dessen Höhle du über steile Gittertreppen erreichst. Der Neue Weg führt zurück.

    Start · Kirnitzschtal, Buschmühle

    Buslinie 241 über Bad Schandau bis Kirnitzschtal Buschmühle. An der Haltestelle ist Platz für drei Autos, der Parkplatz Neumannmühle ist gesperrt. Markierung: gelber Punkt und Strich, zum Kleinstein roter Strich.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026

Treppen, Naturwege, Straßennähe: die vier Runden nachgemessen

Treppen und Stiegen

Wie viel der Runde auf Wegstücken liegt, die OpenStreetMap als Treppe führt. Viele Stiegen mit Eisenleitern sind so erfasst, einzelne Leitern fehlen.

  • Bastei ab Stadt Wehlen4 %
  • Schrammsteine ab Ostrau15 %
  • Gohrisch4 %
  • Arnstein und Kleinstein3 %

Pfade und Waldwege ohne Asphalt

Pfade, Fuß- und Waldwege mit Erde, Sand oder Schotter. Wegstücke ohne Belagsangabe zählen nicht mit, der wahre Anteil kann höher sein.

  • Bastei ab Stadt Wehlen59 %
  • Schrammsteine ab Ostrau65 %
  • Gohrisch53 %
  • Arnstein und Kleinstein84 %

Straße in der Nähe

Auf welchem Anteil der Strecke eine Straße, Zufahrt oder Wohnstraße näher als 30 Meter liegt.

  • Bastei ab Stadt Wehlen28 %
  • Schrammsteine ab Ostrau16 %
  • Gohrisch18 %
  • Arnstein und Kleinstein8 %
Datengrundlage ansehen
Treppen, Naturwege, Straßennähe: die vier Runden nachgemessen
Was dir wichtig istBastei ab Stadt WehlenSchrammsteine ab OstrauGohrischArnstein und Kleinstein
Treppen und StiegenWie viel der Runde auf Wegstücken liegt, die OpenStreetMap als Treppe führt. Viele Stiegen mit Eisenleitern sind so erfasst, einzelne Leitern fehlen.4 %

Ein kurzes Stufenstück im Schwarzberggrund, dazu Treppen an den Aussichten.

15 %

Klüftel, Wildschützensteig, Mittelwinkel und Zschiehädelweg bringen die Stufen.

4 %

Kaum Treppen; die Falkenschlucht verlangt eher Klettergeschick.

3 %

Stufen vor allem an den Gittertreppen des Kleinsteins.

Pfade und Waldwege ohne AsphaltPfade, Fuß- und Waldwege mit Erde, Sand oder Schotter. Wegstücke ohne Belagsangabe zählen nicht mit, der wahre Anteil kann höher sein.59 %

Breite Grundwege, teils auch Radroute.

65 %

Sandige Pfade am Fuß der Felsen.

53 %

Bei 36 Prozent der Strecke nennt OpenStreetMap keinen Belag.

84 %

Der höchste Wert der vier Runden.

Straße in der NäheAuf welchem Anteil der Strecke eine Straße, Zufahrt oder Wohnstraße näher als 30 Meter liegt.28 %

Straßennah sind der Ort, die Anliegerstraße im unteren Wehlener Grund und das letzte Stück zur Bastei.

16 %

Die Straße im Zahnsgrund und der Fußweg entlang der Falkensteinstraße zurück nach Ostrau.

18 %

Im Ort und dort, wo die Runde an der Galgenschänke und am Ortsanfang Straßen quert.

8 %

Nur am Anfang und Ende an der Buschmühle liegt die Talstraße nah.

Die Werte stammen aus unseren Nachbauten vom 29. September 2026 und beschreiben diese vier Runden, nicht ganze Gegenden.

Der Malerweg in Kürze

Der bekannteste Fernwanderweg der Region wird 2026 zwanzig Jahre alt. Laut Tourismusverband ist der Malerweg rund 116 Kilometer lang und in acht Tagesetappen geteilt: von Pirna-Liebethal über die Bastei, Hohnstein und die Schrammsteine bis Schmilka an der tschechischen Grenze, dann links der Elbe über Gohrisch und Königstein zurück nach Pirna. Der Verband rechnet mit 46 Stunden Gehzeit und 3.600 Höhenmetern; alle vier Rundwege oben folgen ihm ein Stück.

Im Herbst 2026 hat er Umleitungen in Lohmen nach einem Felsbruch, bei Rathen über Gansweg und Schwedenlöcher, in Hohnstein um den Schindergraben und vor Kohlmühle, wo umgestürzte Bäume den Kohlichtgraben versperren; dort wird die Etappe 3,6 Kilometer länger.

Wie wir die vier Runden vermessen haben

Treppen und Stiegen, Schrammsteine ab Ostrau
15 %
Pfade und Waldwege ohne Asphalt, Arnstein und Kleinstein
84 %
Wald am Weg, Bastei ab Stadt Wehlen
95 %
Straße in der Nähe, Bastei ab Stadt Wehlen
28 %

Der Sandstein zeigt sich auf jeder Runde anders. An den Schrammsteinen liegt fast jeder siebte Meter auf einer Treppe, rund viermal so viel wie sonst. Über Arnstein und Kleinstein gehst du am meisten auf Naturwegen und am seltensten nah an Straßen. Die Bastei-Runde verläuft fast nur durch Wald, hat aber die meisten straßennahen Stücke: im Ort, entlang einer Anliegerstraße und kurz vor der Aussicht.

Das sind Messwerte von vier Runden, keine Durchschnitte ganzer Gegenden. Höhenmeter und Gehzeiten auf den Tourkarten stammen vom Tourismusverband.

Stichprobe, Messwerte und Methodik ansehen

Am 29. September 2026 haben wir die Linie jeder Tour, wie sie im Tourenportal steht, mit höchstens sieben Zwischenpunkten auf dem HikePick-Wegenetz nachgezeichnet, das auf OpenStreetMap beruht. Danach wurde jedes Wegstück einzeln bewertet: Treppe oder nicht, Pfad oder Waldweg mit Erde, Sand oder Schotter, Straße näher als 30 Meter.

Vier nachgebaute Rundwege. 98 bis 100 Prozent des Nachbaus liegen höchstens 40 Meter neben der veröffentlichten Linie, die er zu 95 bis 98 Prozent abdeckt; bei der Bastei-Runde ohne Fährfahrt und Weg zum Bahnhof.

Höhenmeter, Gehzeit und Steilheit des Nachbaus zeigen wir nicht, weil das Geländemodell steile Sandsteinhänge überzeichnet.

Treppen und Beläge stammen aus OpenStreetMap: Leitern ohne Treppen-Eintrag fehlen, Wege ohne Belagsangabe zählen nicht als Naturweg. Straßennähe misst Abstand, keinen Lärm.

4 modellierte Routen · Stand 29.09.2026 · Methode tools/content/pilots/saechsische-schweiz-guide.mjs (POST /api/tours/plan) · Datensatz de-2026-08-30-10km-v1

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Gehzeit

Ab Bahnhof Kurort Rathen (S1)2 Std. Gehzeit · Wünsche im nächsten Schritt

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Quellen