Wanderguide

Wandern in Wuppertal

Eigene Runde planen
Beyenburger Stausee mit der Klosterkirche und Schieferhäusern, die sich im Wasser spiegeln

Wuppertal liegt an den steilen Hängen des Wuppertals, und das merkt man bei jeder Runde: Selbst kurze Touren führen bergauf und bergab, meist durch Wald. Der Sauerländische Gebirgsverein hat rund um die Stadt mehr als 600 Kilometer Wanderwege markiert. Drei Rundwege zeigen die Stadt von ihren besten Seiten: exotische Bäume im Arboretum Burgholz, die Schmiedegeschichte im Gelpetal und der Stausee vor der Klosterkirche in Beyenburg.

Drei Rundwege, die Wuppertal zeigen

Alle drei Touren beginnen und enden am selben Parkplatz. Länge, Anstieg und Gehzeit stammen von den Tourenseiten der Anbieter. Die Linie auf der Karte hat HikePick auf seinem Wegenetz nachgezeichnet; mit „Diese Tour in HikePick öffnen“ bekommst du genau diese Runde als Plan, mit GPX-Download und Navigation in der App.

  1. Rundweg · mittel

    Durch das Arboretum Burgholz

    Länge
    6,46 km
    Aufstieg
    115 m
    Gehzeit
    1:48 Std.

    Die familienfreundliche Runde bleibt auf festen, gepflegten Wegen und hat nur wenige Steigungen. Vom Parkplatz geht es kurz auf die Sambatrasse, eine ehemalige Bahnstrecke, die ihren Namen den vielen Kurven verdankt. Drei Kohlenmeiler erinnern an die Köhlerzunft im Burgholz, dann beginnt das Arboretum: Die Stadt nennt es das größte deutsche Anbaugebiet fremdländischer Gehölze. Unterwegs stehen Küstenmammutbäume und Leylandzypressen, am Hang wächst Heidelbeerkraut. Ein Teil der Strecke folgt dem Wolfgang-Kolbe-Weg, benannt nach dem Käferforscher, der über 25 Jahre im Staatsforst Burgholz forschte.

    Start · Wanderparkplatz Kaisereiche, Küllenhahn

    Bus 633 bis „Obere Rutenbeck“, dann etwa 600 m zu Fuß; alternativ Bus 613 bis „Odenwaldweg“, etwa 1 km. Ab dem Parkplatz der Markierung A2 folgen, später dem Käfer des Wolfgang-Kolbe-Wegs.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 24.09.2026
  2. Rundweg · mittel, zwei steile Stücke

    Hammer-Runde durchs Gelpetal

    Länge
    6,45 km
    Aufstieg
    169 m
    Gehzeit
    1:55 Std.

    Im Gelpetal und im Saalbachtal trieben Wasserräder einst Hämmer und Schleifkotten an. Die Runde startet am Steffenshammer im Weiler Clemenshammer, dem einzigen von vier Hämmern, der dort erhalten ist; an vielen Samstagen wird er vorgeführt. Nach einem steilen Anstieg führt der Weg an den aufgestauten Teichen des Saalbachs entlang, Tafeln des Industriegeschichtspfads erklären die früheren Werkstätten. Am Haus Zillertal lässt sich einkehren. Wer mehr Zeit hat, macht den Abstecher zum Käshammer, einem der am besten erhaltenen Hammergebäude des Bergischen Landes. Zwei steile Abschnitte und unebene Pfade verlangen Trittsicherheit und festes Schuhwerk.

    Start · Clemenshammer (Steffenshammer), Remscheid

    Bus 615 bis „Remscheid Gerstau“, dann etwa zehn Minuten über die Morsbachtalstraße. Der Parkplatz am Steffenshammer hat nur vier Plätze; geparkt wird am Rand der Straße Clemenshammer.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 24.09.2026
  3. Rundweg · leicht, häufiges Auf und Ab

    Rund um Beyenburg und den Stausee

    Länge
    11,8 km
    Aufstieg
    270 m
    Gehzeit
    3:00 Std.

    Am Beyenburger Stausee staut sich die Wupper vor dem alten Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern und der Klosterkirche St. Maria Magdalena von 1497. Den See betreibt der Wupperverband seit den frühen 1950er-Jahren, auf dem Wasser trainieren Ruderer. Die Runde startet am Landhaus Bilstein, überquert die Wupper auf einer schmalen Brücke und folgt dem Fluss, bevor sie durch Buchenwald nach Sondern hinaufsteigt. Zurück geht es am Herbringhauser Bach entlang. Einige Abzweige sind nicht beschildert; die GPS-Daten des Anbieters helfen dort weiter.

    Start · Parkplatz Landhaus Bilstein, Beyenburg

    Parkplatz beim Gasthaus Landhaus Bilstein in der Straße Zum Bilstein. Anfangs den Zeichen Raute 6 und Jakobsmuschel entlang der Wupper folgen.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 24.09.2026
Wehr des Beyenburger Stausees vor einer Reihe verschieferter Häuser
Das Wehr am Beyenburger Stausee, Start und Ziel der dritten Runde

Wald oder offene Höhen? Was unsere Routendaten zeigen

Wie viel Wald?

Anteil der Strecke, an dem im Umkreis von 50 m Wald liegt. Mittlerer Wert (Median) aller HikePick-Runden ab dem Gebiet.

  • Burgholz87 %
  • Gelpetal80 %
  • Beyenburg86,5 %
  • Nordhöhen72 %
  • Hardt65 %

Wie viel offene Landschaft?

Anteil der Strecke mit Wiesen und Feldern im Umkreis von 50 m. Hier liegen die Aussichten.

  • Burgholz13 %
  • Gelpetal28 %
  • Beyenburg49,5 %
  • Nordhöhen64 %
  • Hardt10 %
Datengrundlage ansehen
Wald oder offene Höhen? Was unsere Routendaten zeigen
Was dir wichtig istBurgholzGelpetalBeyenburgNordhöhenHardt
Wie viel Wald?Anteil der Strecke, an dem im Umkreis von 50 m Wald liegt. Mittlerer Wert (Median) aller HikePick-Runden ab dem Gebiet.87 %

68 Runden ab 9 Startpunkten.

80 %

82 Runden ab 10 Startpunkten.

86,5 %

74 Runden ab 10 Startpunkten.

72 %

72 Runden ab 10 Startpunkten.

65 %

83 Runden ab 10 Startpunkten.

Wie viel offene Landschaft?Anteil der Strecke mit Wiesen und Feldern im Umkreis von 50 m. Hier liegen die Aussichten.13 %

Burgholz / Cronenberg: Median der gemessenen Runden.

28 %

Gelpe / Ronsdorf: Median der gemessenen Runden.

49,5 %

Beyenburg / Wupper: Median der gemessenen Runden.

64 %

Nordhöhen / Dönberg: Median der gemessenen Runden.

10 %

Hardt / Barmer Wald: Median der gemessenen Runden.

Modellierte Runden bis 15 km, Stand 26.08.2026. Wer weite Blicke sucht, plant auf den Nordhöhen um Dönberg; wer durchgehend Schatten will, im Burgholz oder in Beyenburg.

Woher die Landschaftswerte kommen

berechnet und ausgewertet
379 Runden
in fünf Stadtgebieten
49 Starts
Waldanteil entlang der Runden
78 %
offene Landschaft entlang der Runden
29 %

Für den Vergleich hat HikePick ab 49 Startpunkten in fünf Stadtgebieten Runden berechnet und entlang jeder Runde gemessen, wie viel Wald und offenes Land im Umkreis von 50 Metern liegt. Über alle Runden gerechnet verläuft gut drei Viertel der Strecke durch Wald: Wuppertal ist eine Waldstadt, offene Aussichten muss man gezielt suchen.

Median aller berechneten Runden, Stand August 2026. Die Werte beschreiben die Umgebung geplanter Runden, keine begangenen Wege.

Stichprobe, Messwerte und Methodik ansehen

Berechnet wurden Runden mit höchstens 5, 10 und 15 Kilometern ab je zehn festen Startpunkten pro Gebiet, insgesamt 379 Runden. Wald und offenes Land stammen aus OpenStreetMap.

379 routes from 49 starts in five areas.

8 requests failed the route engine's validity limits and are excluded.

Modelled routes from committed OSM and elevation datasets; land cover within 50 m of the route. Not field observations or current conditions.

379 modellierte Routen · Stand 26.08.2026 · Methode research/route-studies/regions/wuppertal.mjs · Datensatz nrw-2026-06-02-10km-v1

Wenn es flach sein soll – oder richtig weit

Die Ausnahme vom Wuppertaler Auf und Ab ist die Nordbahntrasse. Die frühere Bahnstrecke verläuft über rund 23 Kilometer am Nordhang quer durch die Stadt, fast ohne Steigung. Fünf beleuchtete Tunnel und Backsteinviadukte von bis zu 300 Metern Länge machen sie zum Spaziergang über den Dächern. Zwischen 2006 und 2014 bauten der Verein Wuppertalbewegung und die Stadt sie zum Fuß- und Radweg um; man teilt sie also mit Radfahrern.

Wer mehrere Tage unterwegs sein will, umrundet die Stadt auf dem Wuppertaler Rundweg. Der Sauerländische Gebirgsverein legte ihn 1934 an: 106 Kilometer in zehn Etappen, markiert mit einem weißen „W“ auf schwarzem Grund, über Hahnenfurth, Langenfeld, Beyenburg und Sudberg.

Backsteinviadukt der Nordbahntrasse von 1877 über einer Straße, umgeben von Bäumen
Viadukt der Nordbahntrasse an der Schönebecker Straße
HikePick Routenplaner

Deine eigene Runde planen

Wähle einen Start aus diesem Guide und deine Zeit. Im Planer legst du noch fest, was du sehen möchtest, und bekommst passende Rundwege.

Start
Gehzeit

Ab Wanderparkplatz Kaisereiche, Küllenhahn2 Std. Gehzeit · Wünsche im nächsten Schritt

Weiter zum Planer

Quellen