Wanderguide

Wandern auf dem Rheinsteig

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Der bewaldete Loreley-Felsen über dem Rhein unter dunklem Himmel mit doppeltem Regenbogen, im Vordergrund Uferpflanzen

Der Rheinsteig verläuft auf 320 Kilometern am rechten Rheinufer von Bonn über Koblenz nach Wiesbaden, bergauf und bergab zu Wäldern, Weinbergen und Aussichtspunkten. Der Betreiber teilt ihn in 21 Etappen. Weil fast jeder Ort im Rheintal einen Bahnhof hat und gelb markierte Zuwege dorthin führen, lässt sich jede Etappe an einem Tag gehen: morgens mit der Bahn zum Start, abends vom Ziel zurück. Im Herbst 2026 geht das nur mit Ersatzbussen, denn auf der rechten Rheinstrecke fahren bis zum 12. Dezember keine Züge. Hier findest du für jeden der vier Abschnitte eine Etappe mit Bahnanschluss an beiden Enden und vier offizielle Rundwege ohne Rückfahrt, die HikePick selbst vermessen hat.

Welche Seite der Gegend passt zu dir?

Weinberg mit gelbem Herbstlaub, der zu den Felswänden des Drachenfelses ansteigt; rechts ein kleiner runder Turm aus Bruchstein
Herbstliche Weinberge unter dem Drachenfels

Siebengebirge: Drachenfels und Löwenburg

Vom Bonner Marktplatz wechselt der Rheinsteig über den Fluss und steigt ins Siebengebirge, dessen Basalt- und Trachytkuppen bis zum 460 Meter hohen Großen Ölberg reichen; drei Etappen führen bis Linz. Für einen Tag schlagen wir die zweite vor, von Königswinter nach Bad Honnef: 14,1 Kilometer, 584 Meter Aufstieg, 4:25 Stunden, mittel. Durchs Nachtigallental geht es hinauf, an Schloss Drachenburg vorbei zur Terrasse unter dem Gipfel des Drachenfelses. Der 321 Meter hohe Berg lieferte im Mittelalter Trachyt auch für den Kölner Dom, und seit 1883 fährt die älteste noch betriebene Zahnradbahn Deutschlands hinauf. Hinter Rhöndorf mit dem Adenauerhaus steigt der Weg zum Löwenburger Hof, umrundet den Himmerich und erreicht durchs Mucherwiesental Bad Honnef.

Nah an Bonn und Köln: Burgruine, Aussichtsterrasse und Laubwald auf 14 Kilometern, und die Stadtbahn 66 verbindet beide Etappenorte mit Bonn.

Am Drachenfels ist an schönen Tagen viel los, und der Betreiber warnt vor steilen Anstiegen auf dieser waldreichen Etappe.

Bahnhof Königswinter

Normalerweise verbinden RE 8 und RB 27 Königswinter im Halbstundentakt mit Köln und Koblenz. Bis 12. Dezember 2026 fahren dort nur Ersatzbusse. Die Stadtbahn 66, die Königswinter und Bad Honnef mit Bonn verbindet, fährt in dieser Zeit zwischen Bonn-Ramersdorf und Königswinter alle zehn Minuten, und die Fähre nach Bonn-Mehlem ist mit Nahverkehrsticket kostenlos.

Ab Bahnhof Königswinter planen Geprüft am 29.09.2026
Blick von einer Wiese mit kahlen Bäumen hinab auf den Rhein; rechts die Häuser von Rheinbrohl, gegenüber ein Ort mit Hafen unter bewaldeten Hängen
Blick vom Ehrenmal über Rheinbrohl, an der fünften Etappe

Unteres Mittelrheintal: Limes, Hammerstein, Geysirblick

Zwischen Linz und Koblenz-Ehrenbreitstein folgt der Steig sechs Etappen lang römischen Spuren, vorbei an Palisaden und Wachtürmen des Limes, der seit Juli 2005 Welterbe ist. Als Tagestour eignet sich die fünfte Etappe von Bad Hönningen nach Leutesdorf: 16,2 Kilometer, 636 Meter Aufstieg, 5:30 Stunden, mittel. Früh zweigt ein Abstecher zur RömerWelt in Rheinbrohl ab. Vom Hungerberg und von der Rheinbrohler Ley blickst du weit übers Tal, dann senkt sich der Weg durch Buchenwald nach Hammerstein, dessen Burg einst die Kronjuwelen verwahrte. Zum Schluss erreichst du die Edmundshütte. Gegenüber liegt auf dem Namedyer Werth der Geysir Andernach, mit 50 bis 60 Metern Fontäne der höchste Kaltwassergeysir der Erde. Durch die Weinberge steigst du nach Leutesdorf ab.

Ein Tag voller Geschichte: Limes, Burgruine und weite Rheinblicke, zum Schluss Weinberge über Leutesdorf.

Zur Edmundshütte geht es über einen anspruchsvollen Felsenpfad hinab; es gibt eine Variante ohne Kletterstellen. Weiter südlich haben Sturmschäden rund um Sayn Wege gesperrt: die Etappe Sayn–Vallendar (Stand 29. September 2026) und den Traumpfad Saynsteig (Stand 20. August 2026).

Bahnhof Bad Hönningen

Normalerweise halten hier und in Leutesdorf die Züge der RB 27. Bis 12. Dezember 2026 fahren Ersatzbusse, die alle Stationen der Strecke bedienen. Vom Bahnhof führt der südliche Zuweg über die Brücke an der B 42 zum Rheinsteig.

Ab Bahnhof Bad Hönningen planen Geprüft am 29.09.2026
Blick von oben in das dunstige Rheintal mit steilen Wald- und Weinberghängen; im Fluss die Burg Pfalzgrafenstein und eine Fähre
Bei Dörscheid auf der Königsetappe: Blick nach Süden auf die Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub

Oberes Mittelrheintal: die Loreley-Etappe

Ab Koblenz liegt der Rheinsteig im Welterbe Oberes Mittelrheintal, das sich über 67 Kilometer bis Rüdesheim und Bingen zieht und seit 2002 auf der UNESCO-Liste steht; rund 40 Burgen, Schlösser und Festungen und terrassierte Steilhänge prägen es. Die Loreley liegt auf der fünfzehnten Etappe von St. Goarshausen nach Kaub, die der Betreiber Königsetappe nennt: 21,8 Kilometer, 817 Meter Aufstieg, 7 Stunden, schwer. Hinter dem Bahnhof steigt sie nach Patersberg, wo die Burgen Katz und Maus und gegenüber die Festung Rheinfels in einem Blick liegen. An Burg Katz vorbei geht es aufs Loreley-Plateau; der Schieferfelsen ragt 132 Meter auf, darunter ist der Rhein so eng und tief wie nirgends sonst am Mittelrhein. Es folgen Spitznack, Urbachtal, ein seilgesicherter Pfad an den Roßsteinen und der Abstieg nach Kaub mit Blick auf die Burg Pfalzgrafenstein im Strom.

Loreley, Burgenblicke und viele Pfade, dazu die meisten Höhenmeter aller 21 Etappen.

Seit einem Felssturz am 31. August 2026 ist die B 42 an der Loreley gesperrt, bis zum Ende der Sicherungsarbeiten auch der Bereich der Besucherplattform auf dem Plateau; der Landesbetrieb Mobilität rechnet ab 28. September mit drei bis fünf Monaten. Die Mythoshalle bleibt offen. Die Ersatzbusse zwischen St. Goarshausen und Kaub brauchen bis zu zehn Minuten länger.

Bahnhof St. Goarshausen

Normalerweise halten hier und in Kaub die Züge der RB 10. Bis 12. Dezember 2026 fahren stattdessen Busse, zwischen beiden Orten unter anderem die Linie 10X. Vom Bahnhof sind es wenige Meter bis zum Rheinsteig; in Kaub endet die Etappe an der Zollstraße, 500 Meter vor dem Bahnhof.

Ab Bahnhof St. Goarshausen planen Geprüft am 29.09.2026
Grasweg zwischen Rebzeilen mit grünen Trauben, dahinter die Rheinebene mit dem Fluss und fernen Hügeln unter Wolken
Weinberge bei Schloss Johannisberg, nahe dem Ende der achtzehnten Etappe

Rheingau: Klöster und Weinberge bis Wiesbaden

Ab dem Niederwalddenkmal hält sich der Rheinsteig am Taunusrand über den Weinbergen des Rheingaus; für die vier Etappen bis zum Schlosspark Wiesbaden-Biebrich verspricht der Betreiber vergleichsweise sanfte Anstiege. Unser Vorschlag ist die achtzehnte Etappe von Rüdesheim nach Johannisberg: 15,3 Kilometer, 279 Meter Aufstieg, 4:10 Stunden, mittel. Vom Bahnhof führt ein Zuweg durch Altstadt und Reben hinauf, alternativ fährt die Seilbahn zum Niederwalddenkmal. Unterwegs liegen die Abtei St. Hildegard in Eibingen, das stille Blaubachtal und das Franziskanerkloster Marienthal. Die Etappe endet in den Weinbergen am Ansbachtal, ein Zuweg führt zu Schloss Johannisberg.

Klöster, Waldtäler und weite Blicke über die Reben, mit weniger Steigung als im engen Tal.

Johannisberg hat keinen Bahnhof. Zum Bahnhof Oestrich-Winkel sind es rund drei Kilometer bergab, oder du nimmst den Bus 183 nach Geisenheim oder Rüdesheim.

Bahnhof Rüdesheim (Rhein)

Normalerweise hält hier die RB 10. Bis 12. Dezember 2026 fahren Ersatzbusse, in Rüdesheim ab den Haltestellen an der Rheinhalle.

Ab Bahnhof Rüdesheim (Rhein) planen Geprüft am 29.09.2026

Welche Etappe ist die schönste, welche die schwierigste?

Welche Etappe die schönste ist, bleibt Geschmackssache, aber der Betreiber nennt fünf als die beliebtesten: Lorch–Rüdesheim, Königswinter–Bad Honnef, St. Goarshausen–Kaub, Bad Honnef–Linz und Koblenz-Ehrenbreitstein–Niederlahnstein. Auf Lorch–Rüdesheim reihen sich die Burgenblicke bis zum Niederwalddenkmal, danach geht es zu Fuß oder mit der Seilbahn hinab nach Rüdesheim; mit 20,5 Kilometern und 702 Metern Aufstieg ist das ein langer Tag.

Als schwer stuft der Betreiber in Nord-Süd-Richtung nur zwei Etappen ein: St. Goarshausen–Kaub mit 817 Metern Aufstieg, dem höchsten Wert aller 21 Etappen, und Braubach–Kamp-Bornhofen mit 793 Metern, die an der Marksburg beginnt. Die Gehrichtung verändert die Einstufung: Von Linz nach Bad Honnef gilt die Etappe als schwer, umgekehrt als mittel, und dasselbe gilt für Kestert–Kamp-Bornhofen. Ausdrücklich sehr gute Trittsicherheit verlangt der Betreiber im Aufstieg aus der Pulsbachklamm zwischen Kestert und St. Goarshausen.

Als leicht eingestuft sind drei kurze Etappen: Vallendar–Koblenz-Ehrenbreitstein mit 9 Kilometern, Niederlahnstein–Braubach mit 8,4 und Kiedrich–Schlangenbad mit 9,7 Kilometern.

Lieber im Kreis: vier offizielle Rundwege

Elf offizielle Premium-Rundwege listet rheinsteig.de; vier davon, über die ganze Strecke verteilt und ohne Auto erreichbar, stellen wir vor. Kilometer, Höhenmeter, Stunden und Einstufung stehen so da, wie sie der jeweilige Wegbetreiber angibt. Welche Wege die Karte zeigt, hat HikePick berechnet und mit der veröffentlichten Route abgeglichen: Mindestens vier Fünftel davon stimmen überein. Wo beide auseinandergehen, folge den Schildern.

  1. Rundweg · mittel

    Linzer Basalt-Schleife

    Länge
    11,5 km
    Aufstieg
    297 m
    Gehzeit
    3:30 Std.

    Die Runde erzählt vom Linzer Basalt: Steinbrüche, Basaltskulpturen und der Schwarze See liegen am Weg, dazwischen kleine Täler und Schluchten mit einem Bach und offene Wiesen und Felder. Das Dattenberger Dorfmuseum zeigt Kulturgeschichte, am Hof Ronig lockt ein Hofladen. Zum Schluss geht es durch die Linzer Altstadt zurück zum Kaiserberg, von dessen Plateau du über Rhein- und Ahrtal schaust.

    Start · Parkplatz Kaiserberg, Linz am Rhein

    Kostenlose Parkplätze am Kaiserbergstadion. Die Runde führt durch die Altstadt, die du vom Bahnhof Linz über den gelben Rheinsteig-Zuweg erreichst; am Kaiserberg hält die Linie 135 oder das Anrufsammeltaxi. Bis 12. Dezember 2026 fahren in Linz Ersatzbusse, und die Fähre nach Remagen-Kripp bringt dich zu den Zügen am linken Ufer.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  2. Rundweg · mittel

    Loreley-Extratour

    Länge
    14,3 km
    Aufstieg
    380 m
    Gehzeit
    4:15 Std.

    Vom Besucherzentrum steigt die Extratour neben der Sommerrodelbahn zu einem ersten Blick auf Burg Rheinfels und fällt dann steil zum Fluss ab. Ein paar hundert Meter folgt sie dem alten Leinpfad, dann geht es hinauf nach Patersberg, im Rücken Burg Katz. Über die Hochfläche und durch Krüppeleichen erreichst du im Forstbachtal die denkmalgeschützte Bornsmühle, über Feldwege bei Bornich die Hangkante. Die letzten vier Kilometer teilt sich die Runde mit dem Rheinsteig, vorbei an Felsenkanzel und Spitznack.

    Start · Besucherzentrum Loreley-Plateau

    Parkplatz am Besucherzentrum. Vom Bahnhof St. Goarshausen sind es rund 700 Meter bis zur Runde, die unten durch den Ort führt; ein Zuweg ist markiert. Die Extratour selbst ist rot-weiß gekennzeichnet. Die Besucherplattform am Felsen ist derzeit gesperrt.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  3. Rundweg · mittel

    Rhein-Wisper-Glück

    Länge
    9,3 km
    Aufstieg
    336 m
    Gehzeit
    3:00 Std.

    Der Wisper Trail über Lorchhausen steigt gleich zur Clemenskapelle und durch die Weinberge zur Ruine Nollig. Vom Pavillon Rhein-Wisper-Blick schaust du ins Wispertal, dann führt der Weg durch den Peterwald ins Retzbachtal mit alten Weinbergsmauern. Der Engweger Kopf bietet einen Rundumblick, am Alfred-Lehnhardt-Blick liegt die Burg Pfalzgrafenstein im Rhein vor dir. Das Deutsche Wanderinstitut vergab der Runde 96 Erlebnispunkte, dem Rheinsteig 64.

    Start · Bahnhof Lorchhausen

    Am Bahnhof steht das Portal, von dort führen 850 Meter Zuweg zur Runde; unsere Karte zeigt die Tour ab dem Bahnhof. Parken kannst du an der Rheinallee oder am Wispergrill in Lorch. Bis 12. Dezember 2026 halten hier statt der RB 10 Ersatzbusse. Empfohlen ist die Richtung gegen den Uhrzeigersinn.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026
  4. Rundweg · leicht

    Rauenthaler Spange

    Länge
    8,4 km
    Aufstieg
    184 m
    Gehzeit
    3:00 Std.

    Die kürzeste und leichteste der vier Runden liegt über Eltville in einer Flur, die seit mehr als 800 Jahren Äcker und Streuobstwiesen prägen. Mit dem Rheinsteig geht es über eine Lichtung mit Apfelbäumen in den Großen Buchwaldgraben, dann durch Wald, Weinberge und Wiesen zur Bubenhäuser Höhe, von der der Blick bei klarer Luft bis zum Melibokus und zum Donnersberg reicht. Die Gegend gehört zu den wenigen deutschen Vorkommen der Äskulapnatter.

    Start · Wanderparkplatz Grillhütte, Rauenthal

    Der Bus 173 fährt vom Bahnhof Eltville bis zur Haltestelle Rauenthal Kirche, 200 Meter neben der Runde. Markiert ist sie mit dem Rheinsteig-Logo in Rot. Bis 12. Dezember 2026 halten in Eltville Ersatzbusse statt Zügen, und die Linie 173 fährt deren Haltestellen an.

    Offizielle Wegbeschreibung
    Start und Angaben geprüft am 29.09.2026

Steil, am Bach oder abseits der Straße: die Rundwege im Vergleich

Steile Abschnitte

Wie viel Prozent der Runde laut Höhenmodell im Schnitt mindestens 8 oder stellenweise mindestens 12 Prozent Steigung oder Gefälle haben.

  • Basalt-Schleife43 %
  • Loreley-Extratour33 %
  • Rhein-Wisper-Glück51 %
  • Rauenthaler Spange35 %

Bach oder Rhein am Weg

Wie viel Prozent der Runde höchstens 50 Meter von Bach, Fluss oder See entfernt liegen.

  • Basalt-Schleife43 %
  • Loreley-Extratour12 %
  • Rhein-Wisper-Glück11 %
  • Rauenthaler Spange11 %

Straße nebenan

Wie viel Prozent der Runde in unter 30 Metern Abstand zu einer für Autos befahrbaren Straße verlaufen.

  • Basalt-Schleife23 %
  • Loreley-Extratour20 %
  • Rhein-Wisper-Glück6 %
  • Rauenthaler Spange13 %
Datengrundlage ansehen
Steil, am Bach oder abseits der Straße: die Rundwege im Vergleich
Was dir wichtig istBasalt-SchleifeLoreley-ExtratourRhein-Wisper-GlückRauenthaler Spange
Steile AbschnitteWie viel Prozent der Runde laut Höhenmodell im Schnitt mindestens 8 oder stellenweise mindestens 12 Prozent Steigung oder Gefälle haben.43 %

Die Runde wechselt zwischen Hochfläche und Bachtälern.

33 %

Viel Strecke führt flach über die Hochfläche.

51 %

Der höchste Wert: mehrere stramme Anstiege durch die Weinberge.

35 %

Anstiege aus dem Großen Buchwaldgraben.

Bach oder Rhein am WegWie viel Prozent der Runde höchstens 50 Meter von Bach, Fluss oder See entfernt liegen.43 %

Der höchste Wert: Die Runde folgt lange den Bächen.

12 %

Kurz am Rheinufer und im Forstbachtal.

11 %

Bachnähe vor allem im Retzbachtal.

11 %

Der Weg quert den Großen Buchwaldgraben und begleitet ihn ein Stück.

Straße nebenanWie viel Prozent der Runde in unter 30 Metern Abstand zu einer für Autos befahrbaren Straße verlaufen.23 %

Linzer Altstadt und Dattenberg liegen am Weg.

20 %

Unter anderem die Ortsquerung in Patersberg.

6 %

Die ruhigste der vier Runden.

13 %

Der Weg führt durch das Weindorf Rauenthal.

Messwerte vom 29. September 2026. Abgleich mit den Anbieterrouten: 87 bis 92 Prozent der berechneten Linie liegen höchstens 40 Meter daneben, und sie erfasst 81 bis 90 Prozent der jeweiligen Route.

So haben wir die vier Rundwege gemessen

Steile Abschnitte, Rhein-Wisper-Glück
51 %
Bach oder Rhein bis 50 m, Linzer Basalt-Schleife
43 %
Fahrstraße bis 30 m, Rhein-Wisper-Glück
6 %
Steile Abschnitte, Loreley-Extratour
33 %

Rhein-Wisper-Glück ist die steilste und zugleich die ruhigste Runde: Das Höhenmodell zeigt auf 51 Prozent ihrer Länge steiles Gelände, eine Fahrstraße ist nur auf 6 Prozent nah. Die Linzer Basalt-Schleife ist die Runde der Bachtäler, 43 Prozent ihrer Strecke verlaufen in Wassernähe, dafür führt sie durch die Linzer Altstadt und Dattenberg. Loreley-Extratour und Rauenthaler Spange haben die wenigsten steilen Abschnitte.

Wie steil ein Stück ist, schätzt ein grobes Höhenmodell; an bewaldeten Hängen fällt die Schätzung eher zu hoch aus. Die Werte eignen sich deshalb für den Vergleich der vier Runden, nicht als Höhenangabe. Kleine Bäche fehlen in den Kartendaten zum Teil.

Stichprobe, Messwerte und Methodik ansehen

Grundlage ist die veröffentlichte Route jedes Anbieters: Fünf bis sieben Punkte darauf reichen dem HikePick-Routenplaner, um die Runde auf seinem Wegenetz nachzuzeichnen. Steigungen stammen aus einem Höhenmodell, Bäche, Seen und Straßen aus OpenStreetMap.

Vier berechnete Rundwege; Übereinstimmung mit der Route des Anbieters (Linie höchstens 40 Meter daneben / Route erfasst): Basalt-Schleife 87/88 %, Loreley-Extratour 92/82 %, Rhein-Wisper-Glück 92/90 %, Rauenthaler Spange 91/81 %.

Kein Wegbelag: Er ist für bis zu die Hälfte einer Runde nicht kartiert. Höhenmeter und Gehzeit der Berechnung bleiben unveröffentlicht.

Wo die berechnete Linie von der Route abweicht, können die Werte abweichen.

4 modellierte Routen · Stand 29.09.2026 · Methode tools/content/pilots/rheinsteig-guide.mjs (POST /api/tours/plan) · Datensatz de-2026-08-30-10km-v1

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Ab Bahnhof Königswinter2 Std. Gehzeit · Wünsche im nächsten Schritt

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Quellen